Kalifornien stimmt über den Freizeitkonsum von Marihuana ab.
Am 8. November 2016 findet in fünf Bundesstaaten (Kalifornien, Massachusetts, Maine, Arizona und Nevada) ein Referendum über den Freizeitkonsum von Marihuana statt.
Dieses Referendum in Kalifornien trägt den Namen “Proposition 64” und Berichten zufolge besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es angenommen wird.
Laut Landwirt Randall Patten war Kalifornien 1996 der erste Bundesstaat, der den Konsum von Marihuana legalisierte, wird aber der letzte sein, der ihn reguliert. Er ist der Ansicht, dass es viele Schlupflöcher gibt und das Gesetz noch verbessert werden muss. Obwohl derzeit eine Lizenz für den Verkauf von Marihuana erforderlich ist, gibt es viele illegale Geschäfte, und Konsumenten benötigen eine ärztliche Empfehlung, die sehr leicht zu erhalten ist. In Los Angeles gibt es sogar sogenannte “Grüne Ärzte”, die diese Empfehlung auf Anfrage ausstellen.
Aufgrund der derzeit geltenden uneindeutigen Regelungen sind viele Unternehmer im Cannabis-Sektor daran interessiert, den Status quo beizubehalten und sich gegen “Proposition 64” auszusprechen.
701.000 zu 3.200 kalifornische Wähler haben die Legalisierung des Marihuanaanbaus befürwortet, und der republikanische Bürgermeister der Stadt unterstützt Proposition 64, da sie eine zusätzliche Einnahmequelle schaffen wird. Im Vergleich zu Colorado, wo die Legalisierung bereits in Kraft ist, könnten die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Proposition erheblich sein, da die kalifornische Wirtschaft 50-mal größer ist als die Colorados.
Brunnen: Das Land