Initiative zur Legalisierung von medizinischem Marihuana in Panama
Am vergangenen Dienstag stellte der panamaische Kongressabgeordnete José Luis Castillo im Parlament eine Gesetzesinitiative zur Legalisierung des Konsums von Marihuana zu medizinischen Zwecken und damit zur Beendigung des Schmuggels vor.
Konkret zielt diese Gesetzesinitiative darauf ab, den Konsum von flüssigem Marihuana zu legalisieren.
Abgeordneter Castillo behauptet, dass flüssiges Marihuana im Gegensatz zu inhaliertem Marihuana nachweislich nicht süchtig mache und dass es bei Kindern mit Epilepsie, Krebspatienten und Menschen mit bestimmten chronischen Schmerzen sehr wirksam sei.
Es geht nicht darum, Marihuana für den Freizeitgebrauch zu legalisieren, sondern ausschließlich für medizinische und therapeutische Zwecke in flüssiger Form. Der Kongressabgeordnete erklärte: “Ich bin Arzt und kenne die Vorteile dieser Substanz bei bestimmten Erkrankungen; außerdem sehen wir, wie gut diese Gesetze in anderen Ländern funktionieren.“.
In Kolumbien, Uruguay und Peru ist der Konsum von Medikamenten auf Cannabisbasis legal, ebenso in etwa 20 Bundesstaaten der USA, in Kanada und in Israel.
Er führt außerdem an, dass Legalisierung und Kontrolle des Konsums notwendig seien, da viele Patienten ins Ausland reisen und diese Medikamente quasi als Schmuggelware ins Land einführen.
Castillo möchte die zweimonatige Sitzungspause der Nationalversammlung nutzen, um den Gesetzentwurf zu überarbeiten und umfassende Konsultationen durchzuführen, damit es bei der Verabschiedung im Gesundheitsausschuss zu keinem Rückschlag kommt. ‘Nichts ist in Stein gemeißelt’, betont der Abgeordnete mit Blick auf den 14 Artikel umfassenden Gesetzentwurf.
Während dieser zweimonatigen Sitzungspause werden Konsultationen mit dem Gesundheitsministerium, Patienten und Fachleuten zu diesem Thema stattfinden, um den Gesetzentwurf zu verbessern.
Brunnen: Die Vorhut
Denken Sie daran, dass in unserem Marihuana-Samenbank Bei Genehtik erhalten Sie verschiedene hochwertige und garantierte Genetik.