DEA rudert bei Cannabis-Kommentaren zurück
Die DEA, die US-amerikanische Drogenbekämpfungsbehörde, widerruft ihre Kommentare zu Cannabis auf ihrer Website.
Die berüchtigte DEA sieht sich gezwungen, ihre Aussagen über Cannabis auf ihrer Webseite zurückzuziehen.
Alles begann letztes Jahr, als die Cannabis-Interessengruppe ‘Americans for Safe Access’ Klage gegen die DEA wegen Äußerungen auf ihrer Website einreichte. Die Website enthielt ein erklärendes Handbuch zu verschiedenen Drogen, und in einem Abschnitt mit dem Titel ‘Die Gefahren des Marihuana-Missbrauchs’ wurde behauptet, Marihuana sei eine Einstiegsdroge zu anderen Substanzen, sein Konsum verursache Hirnschäden und es löse Psychosen aus bzw. verstärke diese.
Die Organisation ‘Americans for Safe Access’ forderte die Rücknahme der von der DEA aufgestellten Behauptungen, da diese jeglicher klinischen Evidenz entbehrten. Die DEA hielt dies für unangemessen und kam der Forderung nicht nach. Daraufhin entschied das Gericht zugunsten beider Parteien und zwang die US-Behörde, ihre Aussagen zurückzuziehen und die Informationen von ihrer Website zu entfernen.
Für die Direktorin von Americans for Safe Access ist dies ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die Verteufelung von Cannabis. Sie hofft, dass die verbleibenden irreführenden Behauptungen über Cannabis beseitigt werden und die Öffentlichkeit nicht länger getäuscht wird. Es sollten ausschließlich Informationen über die wissenschaftlich belegten Vorteile der Pflanze bereitgestellt werden.
Brunnen: Nekwo