Das valencianische Parlament stimmt für die Regulierung von Cannabis
Am Dienstag, dem 5. Juni 2018, forderte das valencianische Parlament die Regulierung von Cannabis. Dies geschah durch eine unverbindliche Resolution, auf die sich die Parteien PSOE, Podemos, Ciudadanos und Compromís geeinigt hatten. Die PP lehnte die Resolution jedoch ab.
Die vorgeschlagene, nicht bindende Entschließung fordert die Regierung auf, die Gesetze zur Regulierung des Anbaus von Cannabis für den Eigenbedarf zu ändern. Sie plädiert außerdem für eine Anpassung des Rechtsrahmens, um diese Aktivität zu entkriminalisieren und ihr einen legalen Status zu verleihen. Die Entschließung konzentriert sich primär auf die Regulierung der therapeutischen Anwendung von Cannabis und die Einrichtung kontrollierter Verkaufsstellen. Darüber hinaus sollen logistische Netzwerke definiert werden, um den Missbrauch von medizinischem Cannabis zu verhindern.
Eine Kommission des valencianischen Parlaments wurde eingesetzt, um aus rechtlicher und technischer Sicht zu untersuchen, wie der Zugang zu Cannabis für therapeutische Zwecke unter Wahrung des Selbstbestimmungsrechts und unter ärztlicher Aufsicht gewährleistet werden kann. Dies umfasst die Berücksichtigung des Rechts der Konsumenten auf den Eigenanbau von Cannabis zum Konsum sowie die Förderung der wissenschaftlichen Erforschung seiner therapeutischen Eigenschaften.
Diese Kommission wird sich aus Psychologen, Ärzten, spezialisierten Sozialarbeitern, Vertretern von Marihuana-Konsumentenvereinigungen und Gruppen von Menschen zusammensetzen, die an Krankheiten leiden, für die der Gebrauch von Cannabis empfohlen wird.

Cannabisregulierung gegen den Schwarzmarkt
José Ramón Nadal von Compromís erklärte, seine Partei wäre bei der Regulierung von Cannabis gerne noch etwas weiter gegangen, aber dieser Gesetzesvorschlag stelle einen ersten Schritt zur Reduzierung des Schwarzmarktes für Marihuana dar.
Ignacio Subías, Abgeordneter der Sozialistischen Partei (PSOE) und Arzt, argumentiert, dass Cannabis für einige Patienten, insbesondere für solche mit Krebs, HIV oder Epilepsie, nachweislich von Nutzen sei. Er betont, dass Verbotsmaßnahmen den Konsum nicht reduzieren konnten.
In diesem Sinne behauptet Antonio Montel, ein Abgeordneter der Partei Podemos, dass es 100.000 Patienten gibt, die Cannabis therapeutisch nutzen. Er merkte außerdem an, dass Länder wie Uruguay, Portugal und mehrere US-Bundesstaaten die therapeutische Anwendung von Cannabis reguliert haben. Weiterhin erklärte er, dass einige dieser Länder auch den Freizeitkonsum der Substanz reguliert haben.
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