Die WHO empfiehlt, Cannabis von der Liste der gefährlichen Drogen zu streichen.

La OMS recomienda retirar el cannabis de la lista de drogas peligrosas

Die WHO empfiehlt, Cannabis von der Liste der gefährlichen Drogen zu streichen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt den Regierungen weltweit, Cannabis und Cannabis-Harz von der Liste der gefährlichen Drogen zu streichen.

Diese Liste basiert auf Anhang IV des Einheitsübereinkommens über Suchtstoffe. Es handelt sich dabei um einen internationalen Vertrag, der die Grundlage des globalen Suchtstoffkontrollsystems bildet.

Die Experten stützen ihre Erkenntnisse auf aktuelle Forschungsergebnisse, die zeigen, dass Cannabis bei verschiedenen Gesundheitsproblemen helfen kann und bei einigen Krankheiten therapeutische Eigenschaften besitzt.

Die Liste der gefährlichen Drogen, die durch das Einheitsübereinkommen erstellt wurde, enthielt 1961 auch Cannabis und Cannabis-Harz.

Tedros Adhanom, der Generaldirektor der WHO, sandte einen Brief an António Guterres, den Generalsekretär der Vereinten Nationen, in dem er vorschlug, Cannabis als weniger gefährliche Droge einzustufen.

Die WHO wird im März 2018 über den Ausschluss abstimmen.

Über diesen Antrag wird im März in Wien während der 62. Sitzung der Suchtstoffkommission (CND) abgestimmt.

Dieser Antrag von Adhanom basiert auf dem Bericht, den der WHO-Expertenausschuss für Drogen auf einer Sitzung im November 2018 vorgelegt hat. Der Bericht unterstützt das therapeutische Potenzial von Cannabispräparaten zur Behandlung von Schmerzen und anderen Erkrankungen (wie Epilepsie und Spastik im Zusammenhang mit Multipler Sklerose).

Der Ausschuss empfiehlt außerdem, THC (Tetrahydrocannabidiol), den wichtigsten psychoaktiven Wirkstoff in Cannabis, als Droge der Liste I einzustufen. Derzeit ist THC in Liste IV des Übereinkommens über psychotrope Substanzen von 1971 aufgeführt.

Heroin ist ebenfalls in Anlage IV aufgeführt. Daher wird Cannabis als ebenso schwerwiegend eingestuft. Dies schränkt die Forschung von Wissenschaftlern zu potenziellen therapeutischen Wirkungen von Cannabis ein.

Das Expertengremium schlägt außerdem vor, Cannabidiol aus allen internationalen Drogenkontrollübereinkommen zu streichen, vorausgesetzt, das Produkt enthält nicht mehr als 0,21 % THC.

Diese Entscheidung wurde getroffen, weil die Mitglieder eines Komitees in einer Sitzung im Jahr 2017 zu dem Schluss kamen, dass Cannabidiol in seiner reinen Form weder schädlich zu sein scheint noch ein Missbrauchsrisiko darstellt.

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