NGO importiert Marihuanasamen nach Trinidad und Tobago
Um die uneindeutige lokale Gesetzgebung zu testen, wird die 2014 gegründete Nichtregierungsorganisation C420 Marihuanasamen nach Trinidad und Tobago importieren.
Das Gesetz stellt den Konsum nicht unter Strafe, regelt ihn aber auch nicht. Der Dangerous Drugs Act von 1991 erlaubt den Anbau, den Vertrieb und den Verkauf von Marihuana an jeden mit einer entsprechenden Lizenz, setzt aber keine Beschränkungen.
Colin Stephenson, Direktor und Mitbegründer von C420, erklärte: “Unsere Absicht ist es, das Gesetz auf die Probe zu stellen, da viele Aspekte nicht definiert sind.”.
Zu den Aspekten, die im Gesetz nicht definiert sind, gehören die Unklarheit darüber, wer Lizenzen beantragen kann, und die Unklarheit darüber, welche Arten von Marihuana-Pflanzen importiert oder konsumiert werden dürfen.
Aus all diesen Gründen hat diese NGO beschlossen, Marihuanasamen zu importieren, um Gesetzesänderungen herbeizuführen und zu sehen, wie die lokalen Behörden reagieren.
Stephenson hat mehrere Marihuanasamen-Lieferanten in Amsterdam kontaktiert, um so schnell wie möglich eine Samenspende für seine Organisation zu organisieren.
Die Organisation plant, in ihren Anlagen mit dem Anbau von Saatgut zu beginnen und das gewonnene Öl an Bürger und Einrichtungen abzugeben, die eine Lizenz für medizinische Zwecke beantragt haben.
Die Aufklärung der Öffentlichkeit über den Cannabiskonsum und die Förderung des Anbaus sind zwei der Hauptziele der Organisation, und nach Ansicht ihrer Führungskräfte würde dies zur Revitalisierung des Agrarsektors der Region beitragen.
Brunnen: Eilmeldung