Pilzfliege

Mosca del mantillo - Plaga del cannabis

Pilzfliege

Trauermücken, auch bekannt als Sciaridenfliegen, sind häufige Schädlinge im Indoor-Cannabisanbau, insbesondere bei hoher Luftfeuchtigkeit. Hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt die Entwicklung dieser Insekten. Im Freien sind sie aufgrund der Witterungsbedingungen selten anzutreffen.

Hohe Luftfeuchtigkeit und Temperatur sind die entscheidenden Faktoren für die Entwicklung vom Ei zum ausgewachsenen Tier. Bei 25 °C dauert die Entwicklung etwa zwanzig Tage, bei 20 °C hingegen etwa vierzig Tage.
Die Entwicklung dieser phytophagen Organismen steht im Zusammenhang mit der hohen Feuchtigkeit des Substrats.

Ein massiver Befall kann sich bereits nach wenigen Wochen entwickeln, da ein ausgewachsenes weibliches Trauermückenweibchen unter günstigen Bedingungen während ihres Lebenszyklus Hunderte von Eiern legen kann.

Pilzfliegenschäden

Das schädlichste Stadium für Cannabispflanzen ist das Larvenstadium. Unter bestimmten Bedingungen kann dieses Stadium bis zu dreißig Tage dauern. Während dieser Zeit ernähren sich die Larven von Wurzelhaaren und Wurzeln und hindern die Pflanze so an der Ausübung ihrer physiologischen Funktionen. Infolgedessen treten Symptome wie Chlorose, Nekrose der Blattspitzen und Welke auf. Diese Symptome werden häufig mit einem Befall durch dieses Insekt in Verbindung gebracht, die Diagnose kann jedoch mitunter mit anderen Nährstoffmängeln verwechselt werden.

Eine weitere Auswirkung dieser Fliegen zeigt sich im Wurzelsystem, das oft eine gelblichere oder bräunlichere Farbe annimmt.

Die Larven bleiben im Substrat in der Nähe der Wurzeln und des Halses, aber in sehr schweren Fällen können sie sich auch von anderen Teilen der Pflanze ernähren, wie zum Beispiel vom inneren Gewebe des Stängels.

Neben den direkten Schäden, die Trauermücken verursachen, sind sie auch wichtige Überträger anderer Krankheitserreger wie Pilze. Viele Wurzel- und Gefäßpilze nutzen die von den Larven verursachten Wunden aus und töten letztendlich die Cannabispflanzen ab. Die geflügelten Fliegen können zudem Pilzsporen von einem Behälter in einen anderen tragen und so die Krankheit verbreiten.

KONTROLLVERFAHREN

Zur Vorbeugung von Trauermücken:

  • Platzieren Sie gelbe und blaue Insektenfallen in den Einrichtungen.
  • Reduzieren Sie die Luftfeuchtigkeit in der Umgebung.
  • Entfernen Sie Blätter von den unteren Pflanzenteilen, um die Belüftung an der Basis der Pflanze zu verbessern und gleichzeitig das Abtrocknen der ersten Zentimeter des Substrats zu fördern.

Die Wurzelbehandlung mit Neemöl hat sich als relativ wirksam bei der Begrenzung der Populationen von Trauermückenlarven in Topfpflanzen erwiesen.
Die wirksamste Bekämpfung wird jedoch durch biologische Bekämpfung mittels wiederholter Anwendungen des entomopathogenen Nematoden Steinernema felti erreicht.