Blattläuse

Pulgones - Plaga de cannabis

Blattläuse

Der Blattläuse Blattläuse sind kleine, birnenförmige Insekten mit zwei hornartigen Fortsätzen auf der Oberseite ihres Körpers. Die häufigsten Arten, die Cannabis befallen, sind Myzus persicae, Aphis gossipii und Macrosiphum euphorbiae.

Ausgewachsene Blattläuse können je nach Umständen geflügelt oder ungeflügelt sein. Im Allgemeinen sind die Populationen auf Pflanzen ungeflügelt. Geflügelte Blattläuse treten bei Überpopulationen und/oder beim Wechsel der Wirtspflanze auf. Dank ihrer Fähigkeit, ihre Morphologie je nach Bedarf zu verändern, passen sie sich sehr gut an veränderte Klima- und Nährstoffbedingungen an.

Merkmale und Schäden durch Blattläuse

Die Größe variiert je nach Art zwischen 1 und 3 mm. Die Färbung umfasst üblicherweise Schattierungen wie Grün, Gelb, Rosa und Schwarz.

Bei günstigen Wetterbedingungen kommt es rasch zu einer Überpopulation. Bei 25 °C dauert es kaum mehr als eine Woche, bis aus einer Nymphe ein lebendes, ausgewachsenes Tier wird.

Blattläuse suchen Schutz unter Cannabisblättern, an krautigen Stängeln und an jungen Trieben und bilden dichte Kolonien. Bei Störung lassen sie sich zur Verteidigung zu Boden fallen.

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Schäden werden sowohl von Larven als auch von ausgewachsenen Tieren verursacht. Ihre stechend-saugenden Mundwerkzeuge mit einem langen Stechborsten können Blätter durchdringen und die Phloemgefäße erreichen, wo sie Pflanzensaft saugen. Sie sind außerdem in der Lage, Viren zwischen Pflanzen zu übertragen.

Befallene Cannabispflanzen weisen typischerweise Blätter mit lokaler Chlorose an den befallenen Stellen auf. Bei starkem Befall können die chlorotischen Blätter aufgrund von Pigmentmangel weißliche und aufgrund der Anreicherung von Anthocyanen rötliche Schattierungen aufweisen. Auch an den jüngsten Cannabisblättern können Deformationen auftreten.

Obwohl sie typischerweise die empfindlichsten oberirdischen Pflanzenteile wie Triebe und Blätter befallen, wurden auch Angriffe an den Wurzeln von in Hydrokultursystemen gezogenen Cannabispflanzen beobachtet. Die Insekten drangen über infiziertes Pflanzenmaterial in die Pflanzen ein.

Im Frühling und Sommer ist sein Erscheinen im Freien natürlich.

Schwere des Blattlausbefalls:

  • Mild: Vereinzelt sichtbare Individuen, keine Symptome an der Pflanze.
  • Mäßig: Mehr als 10 Individuen pro Blatt, chlorotische Bereiche aufgrund von Perforation und Ansaugung von Zellen.
  • Stark: 11-50 Individuen pro Blatt.

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KONTROLLVERFAHREN

Die Bekämpfung dieser Insekten im Freien ist komplex; Blattlauskolonien entstehen spontan bei heißem Wetter.

Die Förderung der Artenvielfalt und nützlicher Insekten ist eine Maßnahme, die das Auftreten von Blattlausbefall deutlich reduzieren kann. Das spontane Auftreten natürlicher Feinde neben Blattlauskolonien ist ein häufiges Phänomen. Daher sollte auf den Einsatz von Breitbandinsektiziden verzichtet werden.

Bei Indoor-Pflanzungen ist der Einsatz blauer Klebefallen, die geflügelte Individuen anlocken, notwendig, um die Erkennung, Zählung und Untersuchung der Evolution durchzuführen.

Die biologische Schädlingsbekämpfung mithilfe der Schlupfwespe ist wohlbekannt. Aphidus colemani. Die Verwendung von Marienkäfern als Arten ist ebenfalls sehr gut Armonia axyeridis, Adalia bicapunctata, Coccinella septempunctata und Adalia decempunctata. Diese Insekten sind mit Blattlauskolonien assoziiert und kommen sehr häufig natürlich in Freilandkulturen vor.

Eine vorübergehende Bekämpfung mit Insektiziden kann wirksam sein, sofern mehrere Wirkstoffe kombiniert werden, da Blattläuse dazu neigen, schnell Resistenzen zu entwickeln.